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08.10.2013

Mein Weg zum Tierfilm

Vom ersten Schülerfilm mit Opas Kamera, bis zu Heinz Sielmanns "Expeditionen ins Tierreich"

NachtZehn Jahre begleitete der Mindener Tierfilmer Curt Cappel Heinz Sielmann auf seinen Expeditionen ins Tierreich und berichtet im Filmvortrag am Sonnabend, 2. November 2013 in der Scharnhorst Residenz über seine Erlebnisse.
Dieser Filmvortrag ist ein amüsanter Rückblick in jene Zeit, in der es noch keine Computer und magnetische Bildaufzeichnungen gab. Video war unbekannt und gedreht wurde mechanisch auf Film. Die Kameras hatten bei den Dreharbeiten laute schnurrende Laufgeräusche, die so manchen tierischen Filmstar vor Schreck in die Flucht trieb. So ein Laufgeräusch trieb Curt Cappel beinahe selbst in die Flucht. Er war bei Filmarbeiten mitten im einsamen australischen Urwald, als er plötzlich eine  Filmkamera in einem nahen Busch schnurren hörte. Curt Cappel vermutete einen heimlich filmenden Kollegen und lauschte angespannt in den Urwald hinein. Nach einer guten Stunde entdeckte er den heimlichen Kameramann -, einen Leierschwanz. Das ist ein fasanengroßer Vogel, der als Geräuscheimitator die schnurrenden Aufnahmegeräusche seiner Kamera nachgeahmt hatte.
Im Rahmen dieses Filmvortrages zeigt Curt Cappel auch seinen ersten Tierfilm, den er für das Fernsehen gedreht hat.

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